Online-Formular
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Wenn gewünscht: ein 20-Min Telefonat mit einer Beraterin, ausschliesslich zum vereinbarten Zeitpunkt.
Auf Wunsch leiten wir Ihre Anfrage an 1-3 geprüfte CH-Installateure weiter — Sie entscheiden.
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Solar-Eigenheim-Check ordnet die Fakten ein: Was bedeutet das konkret für Schweizer Hauseigentümer? Hier die wichtigsten Punkte, neutral aufbereitet — ohne Verkaufsdruck.
"Solar im Winter — das lohnt sich doch nicht in der Schweiz!" Diese Aussage hört man oft. Sie ist falsch — aber mit einem wahren Kern. Im Schweizer Winter produziert eine PV-Anlage tatsächlich deutlich weniger als im Sommer. Was viele aber unterschätzen: Auch im Dezember und Januar trägt eine gut platzierte Anlage spürbar bei. Und mit den richtigen technischen Lösungen lassen sich Winterausbeuten deutlich verbessern.
Für eine typische 10 kWp Aufdach-PV-Anlage im Schweizer Mittelland (30° Neigung, Süd) verteilt sich die Jahresproduktion (rund 9'500 kWh) ungefähr wie folgt:
Im Winterhalbjahr (Okt-März) liegt der Anteil bei rund 32 % der Jahresproduktion. Das ist weniger als im Sommer, aber gleichzeitig die kritische Zeit hoher Stromnachfrage durch Heizung und Beleuchtung.
Mehrere Faktoren bestimmen, wie stark Ihre Anlage im Winter trägt:
Eine spezifische Schweizer Herausforderung: Hochnebel. Im November-Februar liegen weite Teile des Mittellands (Zürich, Bern, Luzern, St. Gallen) tagelang unter geschlossener Wolkendecke. Höhenlagen über 800–1'000 m liegen oft oberhalb des Nebels in voller Sonne. Wer in Wädenswil (450 m) wohnt, hat im Januar deutlich weniger PV-Ertrag als jemand in Adelboden (1'350 m).
Vier konkrete Massnahmen:
Im Sommer produziert eine 10 kWp Anlage meist mehr Strom, als ein EFH verbraucht — der Überschuss geht ins Netz. Im Winter ist es umgekehrt: Sie verbrauchen mehr (Heizung, Licht, Wärmepumpe), Solar produziert weniger. Die Lösung ist nicht ein riesiger Batteriespeicher (zu teuer), sondern eine Kombination: im Sommer ins Netz einspeisen — im Winter aus dem Netz beziehen. Das öffentliche Netz wirkt als saisonaler Speicher. Eine 10 kWp Anlage deckt im Jahresmittel rund 50–70 % des EFH-Verbrauchs ab — das ist bereits eine beträchtliche Autarkie.